Fun Facts
Knonau knackt die Millionen-Marke
Knonau nahm im Jahr 2025 das dritte Mal gemeinsam mit Hunderten von Gemeinden beim Coop Gemeindeduell teil. Stolz sind wir auf den 3. Rang der 532 im Jahr 2025 gelisteten Gemeinden zwischen 2'001 und 5'000 Einwohnern, der am härtesten umkämpften Kategorie, nachdem bereits in den Vorjahren exzellente Plätze erreicht wurden (2023 6. Rang / 2024 3. Rang). Die Knonauerinnen und Knonauer liessen sich von den vielen organisierten Anlässen inspirieren oder haben ihre privaten sportlichen Aktivitäten erfasst und so innerhalb eines Monats gemeinsam 1'187'315 Sportminuten gesammelt - einfach Spitzenklasse.
Möglich macht dies die tolle Lage unseres Dorfes, deren Erholungsräume in nächster Umgebung zu sportlichen Aktivitäten einlädt, das tolle Sportangebot in Knonau und nächster Umgebung sowie der grosse Einsatz der zahlreichen, aktiven Vereine und weiterer sportbegeisterter Personen, die jedes Jahr ein tolles Angebot für die Bevölkerung zusammenstellen. Schliesslich ist es aber insbesondere der gute Zusammenhalt in der Knonauer Bevölkerung, die sich für gemeinsame Erlebnisse wie dieses begeistern lässt.

Weshalb kann Johann Wolfgang von Goethe die heute mächtigsten Platanen der Schweiz nicht gepflanzt haben?

Die Pflanzung der beiden, den Eingang des Schlosses Knonau flankierenden Platanen, die heute als die mächtigsten der Schweiz gelten, wird auf das Jahr 1786 datiert.
- Nur vier Jahre zuvor ist in Glarus die Dienstmagd Anna Göldi nach dem letzten Hexenprozess Europas hingerichtet worden.
- Die Französische Revolution steht noch bevor und George Washington weiss noch nicht, dass er bald als erster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika vereidigt wird.
- Der politische Widerstand gegen die Sklaverei in Amerika nimmt seinen Anfang.
- Der preussische König Friedrich der Grosse stirbt nach rund 46-jähriger Regierungszeit.
- Johann Wolfang von Goethe ist auf Italienreise und veröffentlicht die Versfassung von Iphigenie auf Tauris.
- Die Oper Le nozze di Figaro von Wolfgang Amadeus Mozart wird am Burgtheater in Wien uraufgeführt.
- Immanuel Kant veröffentlicht das Buch Metaphysische Anfangsgründe der Naturwissenschaft.
- Schloss Bellevue in Berlin wird nach Plänen von Michael Philipp Boumann fertiggestellt.
- Jacques Balmat und Michel-Gabriel Paccard gelingt die Erstbesteigung des Mont Blanc.
Dies ein paar Ereignisse aus der Zeit, als die beiden Platanen beim Schloss Knonau gesetzt wurden. Diese haben seither allen Ereignissen getrotzt und stehen weiterhin stolz in unserem Dorf.
Antwort auf die Frage: Johann Wolfang von Goethe konnte die Platanen nicht gepflanzt haben, da er zu der Zeit auf Italienreise war.
Weshalb baden Knonauerinnen und Knonauer im "Wissenbacher"?
Gemäss Überlieferung wurde durch kluges und rasches Handeln des Knonauer Gemeindepräsidenten Adolf Weiss mit Reinhold Vollenweider aus Weissenbach noch in den frühen Morgenstunden des 24. Februar 1891 ein Vertrag abgeschlossen, der einen Kaufpreis für die Quellen von Fr. 2'000 und für das benötigte Land von Fr. 200 vorsah. So kam es, dass der Knonauer Bedarf an Trinkwasser noch heute durch die erstklassige Quelle in Wissenbach abgedeckt werden kann.
Derart weitsichtige Entscheide unserer Vorfahren können sich als Glücksfall entwickeln und über hunderte von Jahren die Lebensqualität der Dorfbevölkerung verbessern. Es ist schliesslich auch dem heutigen Gemeinderat ein Anliegen, Entscheide zu fällen, die wiederum unserer und folgenden Generationen nutzen werden.
Zudem ein grosses Dankeschön an unseren Werkdienst, der stets darauf achtet, dass die Qualität unseres Trinkwassers exzellent bleibt.
Wie kam es, dass Knonau das Berner Oberland "besiedelte"?

Vor über 100 Jahren begann die chemische Industrie mit Produkten wie Farben und Medikamenten die Welt zu verändern. Auch Dünger wurde nun künstlich hergestellt und steigerte die Ernten. Doch wie halfen sich die Bauern vor dieser Zeit zu besserer Ernte? Pflanzen benötigen für das Wachstum vor allem Phosphor, Kalium und Stickstoff. Mist als natürlicher Dünger enthält diese Stoffe. Seit etwa 1780 setzte man auch Knochenmehl ein. Es besteht zu 20 Prozent aus Phosphaten.
Um 1800 wurde deshalb in Knonau, auf dem heutigen Stampfiplatz neben dem Haselbach, ein funktionaler Steinbau mit Fachwerk in Giebelfeld und Wandbereich, die Knochenstampfe [pdf, 5.4 MB], gebaut. Die Stampfe im Inneren stammte aus dem bernischen Heimisbach. Das vom Wasser des Haselbach angetriebene Wasserrad drehte einen Stamm, die Nockenwelle. Daran hoben sich acht Nocken (Holzzapfen) die Stössel an und liessen sie unter ihrem eigenen Gewicht niedersausen. Die Schläge im Sekundentakt zermalmten die ausgekochten Knochen, bis in den Eisentrögen nur noch Mehl blieb.
Die letzten Knochenmühlen schlossen in den 1960er Jahren. Jene von Knonau stand wohl kurz nach 1900 bereits still. 1970 brannte das Doppelwohnhaus «Zur Stampfi» ab, zu dem die Knochenstampfe gehörte. Die alten Nachbargebäude waren bereits niedergerissen und die Tage der leeren, baufälligen «Stampfi» gezählt. Die ausgetretenen Treppenstufen zeugen von Jahrzehnten, als die Knochenstampfe noch ihren festen Platz in einem wirtschaftlichen Kreislauf einnahm, und alles und jedes Ding wieder und weiter verwertet wurde.
Die "Stampfi" wurde 1984 vom Freilichtmuseum Ballenberg übernommen, da ein Abbruchbeschluss vorlag. Sie wurde in Knonau abgebaut, jedes Bauteil nummeriert und in akribischer Kleinarbeit im Freilichtmuseum in Brienzwiler im Berner Oberland wieder aufgebaut, wo sie seit dem Jahr 1989 auch wieder im Betrieb zu bewundern ist.
Die Stampfi gab auch dem "Stampfiplatz", der "Stampfistrasse" und dem Mehrzweckgebäude "Stampfi" den Namen, welches 1978 auf dem Grundstück eines ehemaligen Bauernbetriebes erstellt wurde. Bereits zwei Jahre vorher, am 22. Mai 1976, wurde das in Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftlichen Genossenschaft (Volg) gebaute Gemeindehaus eröffnet. Der Volg siedelte vom Bachweg 2 an seinen heutigen Standort.
Ein Besuch im Freilichtmuseum Ballenberg lohnt sich immer wieder, um in vergangene Zeiten abzutauchen, sich alte Handwerkskunst zeigen zu lassen oder einfach die wunderbare Natur des Berner Oberlandes zu geniessen, wobei natürlich ein Besuch bei der "Knochenstampfi" für jeden Knonauer Einwohner "Pflicht" ist. Mit dem privaten Motorfahrzeug und bei guten Verkehrsverhältnissen erreicht man den Ballenberg ab Knonau in gut einer Stunde Fahrzeit. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln dauert die Fahrt zwar gut 2.5 Stunden (SBB-Spartageskarten), man wird aber mit einer spektakulären Fahrt belohnt.
Mäh, Muh, Grunz - was hört man in Knonau am häufigsten?

In Knonau bewirtschaften diverse Bauernbetriebe die landwirtschaftlich genutzten Parzellen mit viel Fleiss und Innovation. Im Jahr 2024 wurde ein Rinderviehbestand von 645 gemeldet sowie 253 Schafe. Mit insgesamt 2'197 Individuen, beinahe eines pro Einwohner, sind aber die Schweine am häufigsten vertreten (Aktueller Auszug Statistisches Amt Kanton Zürich).
Im Gewerbeverzeichnis (Lebensmittel) finden Sie die landwirtschaftlichen Produkte, welche die Betriebe vor Ort anbieten. Nutzen Sie diese Möglichkeit.
Antwort auf die Frage: Grunz
Was verbindet James Bond mit Knonau?
Die Gemeindenummer ist eine vom schweizerischen Bundesamt für Statistik (BFS) mit dem Amtlichen Gemeindeverzeichnis erstmals im Jahre 1960 vergebene Zahl, die der eindeutigen Bezeichnung von territorialen Einheiten im Einzugsbereich der Schweiz dient. Die Nummernvergabe erfolgt nach der Aufzählung der Kantone in Artikel 1 der Bundesverfassung der Schweizerischen Eidgenossenschaft, innerhalb der Kantone nach Bezirken und weiter alphabetisch nach Gemeindenamen.
Mit dem Kanton Zürich als ersten Kanton, dem Bezirk Affoltern als erstem Bezirk und als die siebte Gemeinde im Alphabet im Bezirk erhielt die Gemeinde Knonau die Gemeindenummer 7, was in gewissen Formularen aufgefüllt auf drei Ziffern die «007» ergibt. Die Knonauerinnen und Knonauer aus dem Jahre 1960 wussten somit noch nicht, welche berühmte Gemeindenummer sie erhalten haben, wurde ja der erste Bond-Film erst im Jahre 1962 ausgestrahlt.
Wohin führt uns die virtuelle Besteigung des Knonauer "Mount Everest"?
Wenn man den Cursor in Google Earth über die Gemeindefläche von Knonau wandern lässt, so wird auch die Höhe des jeweiligen Punktes über Meer angezeigt. Auf dieser virtuellen Reise erscheint im Blegiholz, einem Waldstück hinter der Baaregg in Richtung Steinhauser Weiher, die Höhe von 525 Meter über Meer. Der tiefste Punkt wird in der Eggmatten, unterhalb des Vorderuttenbergs, beim Ausfluss des Haselbachs auf das Gemeindegebiet von Maschwanden mit einer Höhe von 415 Meter über Meer ausgewiesen.
Findet jemand noch einen höheren oder tieferen Punkt auf unserem Gemeindegebiet, dann melden Sie diesen der Gemeindeverwaltung, damit dieser Eintrag angepasst werden kann.