Umwelt
Naturschutz / Biodiversität
In einem Leitbild Naturschutz und Biodiversität [pdf, 142 KB] werden die kommunalen Anstrengungen im Naturschutz und zur Förderung der Biodiversität geregelt.
Landschafts-Entwicklungs-Konzept (LEK)
Die LEK-Kommission sorgt für eine Vernetzung von Land- und Forstwirtschaft, Natur, Landschaft und Gewässer.
Naturnetz Knonauer Amt
Natur und Landschaft sind einer der wichtigsten Faktoren für die Wohn- und Standortqualität des Knonauer Amts. Auch im Knonauer Amt steht die Biodiversität unter Druck. Das Naturnetz Knonauer Amt fördert durch Vernetzungsarbeit die Erhaltung und Steigerung der Biodiversität im Knonauer Amt. Es vernetzt in diesen Bereichen tätige Akteure und Projekte und somit auch deren Expertenwissen und Erfahrung. Und es vermittelt ebenso zwischen Akteuren im öffentlichen und privaten Sektor. Ziel ist, auf diese Weise ein ganzheitliches Zusammenwirken auf regionaler Ebene zugunsten der Biodiversität anzuregen und zu unterstützen.
Neobiota-Bekämpfung (Neophyten / Neozoen)
Den Gemeinden kommt eine Schlüsselrolle bei der Vermeidung von Schäden durch gebietsfremde Arten zu (Neophyten / Neozoen). Sie kennen die Gegebenheiten vor Ort und sind die erste Anlaufstelle für die Bevölkerung. Dazu wurde eine kommunale Neophythen-Strategie [pdf, 1.4 MB] entwickelt und eine Neobiota-Kontaktperson definiert, welche Bindeglied zwischen Kanton und Gemeinde bildet und erste Anlaufstelle für Privatpersonen ist.
Blumenwiesen
Eine wilde Wiese! - Unser Beitrag für mehr Biodiversität.
Blumenwiesen sind unverzichtbar für die Förderung der Artenvielfalt. Sie bieten wertvollen Lebensraum für Insekten, Vögel und kleine Säugetiere, fördern die Vernetzung der Natur und sind eine wichtige Nahrungsquelle für Insekten wie Wildbienen, Schmetterlinge und Co.
Im Frühsommer zeigen sich Wildblumenwiesen von der schönsten Seite und werden zu Hotspots der Artenvielfalt.
Wildblumenwiesen sind pflegeleicht, denn sie müssen nur selten gemäht werden. Zwischendurch mag es hier etwas «unordentlich» aussehen, aber das macht durchaus Sinn: Auch langsam wachsende Blumen und Gräser haben so genug Zeit, zu blühen und sich zu versamen – die beste Garantie für ein buntes Farbenmeer im nächsten Jahr.
Kontakt
Haben Sie Fragen oder Anregungen, so schreiben Sie gerne ein Mail an den zuständigen Gemeinderat Nathi Wenger.
Leinenpflicht
Während der Brut- und Setzzeit im Frühling und Sommer sind Wildtiere besonders anfällig für Störungen und Gefahren. Freilaufende Hunde am Waldrand und im Wald sind eine zusätzliche Störungsquelle und eine Gefahr für am Boden brütende Vögel und Wildtiere, deren Jungtiere schutzlos am Boden verharren. Um Wildtiere möglichst gut zu schützen, gilt im Wald und am Waldrand jeweils vom 1. April bis 31. Juli eine Leinenpflicht. Ausserhalb dieser Zeit entscheiden die Hundehaltenden eigenverantwortlich, den Hund an der Leine zu führen. Dies gilt insbesondere, wenn der Hund nicht zuverlässig abgerufen werden kann oder eine Veranlagung zum Jagen hat. Weitere Informationen finden Sie im Merkblatt Leinenpflicht [pdf, 40 KB].
Natur verbindet: Aktiv auf dem Bauernhof
Freiwillige des WWF Zürich und Bio-Bauern arbeiten Hand in Hand: Sie pflegen gemeinsam Buntbrachen, bekämpfen Blacken, pflanzen Hecken oder ernten von Hand. Davon profitiert die Natur, aber auch alle Beteiligten – die Bauern erhalten wertvolle Unterstützung und die Freiwilligen einen spannenden Einblick in das Landleben.
Worum geht's?
Entgegen der landläufigen Meinung gerät die Biodiversität auch bei uns immer mehr in Bedrängnis: Landwirtschaftsflächen werden immer intensiver genutzt und Lebensräume von Tieren und Pflanzen stark beeinträchtigt. Der WWF Zürich setzt sich für mehr biologische Vielfalt im Kanton ein.
Durch das Projekt sollen einerseits die engagierten Landwirte punktuell entlastet und andererseits ökologisch wertvolle Strukturen geschaffen und gepflegt werden. So erhalten wir abwechslungsreiche Lebensräume für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Ausserdem lernen die beteiligten Freiwilligen die Grundsätze des Naturschutzes, der biologischen Landwirtschaft und den Arbeitsalltag der Bauern kennen.
Im Rahmen des Projekts arbeitet der WWF Zürich mit Bio-Betrieben sowie besonders engagierten konventionellen Betrieben zusammen. Einer dieser Projekthöfe ist der Hof Margel in Knonau von Kathrin und Lukas Frei.