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Bildungsübersicht

Kindergarten

Der zweijährige altersdurchmischte Kindergarten ist für alle Kinder ab dem 4. Altersjahr obligatorisch und der Start in eine insgesamt 11-jährige obligatorische Schulpflicht.

Die Schule Knonau führt drei Kindergärten im Schulhaus Dorf neben der Kirche. Die Kindergartenstufe ist die erste Stufe der zürcherischen Volksschule und hat den Auftrag, die Kinder in ihrer individuellen Entwicklung zu unterstützen und zu fördern. Sie bildet damit das Fundament der schulischen Bildung.

Nach dem Kindergarten wechseln die Kinder in die Primarschule.

Primarschule

Die Primarstufe schliesst an die Kindergartenstufe an und dauert 6 Jahre. Die Primarschule Knonau führt alle zweijährigen altersdurchmischten Primarschulklassen im Schulhaus Aeschrain.

Auf der Unterstufe (1./2. Klasse) erwerben die Schülerinnen und Schüler Grundfertigkeiten wie Lesen, Schreiben und Rechnen und gewinnen Einsichten in die Umwelt. Gleichzeitig werden spielerische Lernformen aus der Kindergartenstufe weitergeführt.

Auf der Mittelstufe 1 (3./4. Klasse) und auf der Mittelstufe 2 (5./6. Klasse) werden die Grundfertigkeiten, Kenntnisse und Arbeitstechniken erweitert und gefestigt. Die Schülerinnen und Schüler arbeiten und lernen in zunehmendem Mass eigenständig und selbstverantwortlich.

Von der Primarstufe treten die Schülerinnen und Schüler auf die Sekundarstufe der Volksschule oder ins Langzeitgymnasium über.

Sekundarschule

Die dreijährige Sekundarschule schliesst an die Primarschule an, sofern die Kinder nicht den Weg ins Langzeitgymnasium gewählt haben. Diese beschliesst die obligatorische Schulzeit.

Die Sekundarschule besucht die Knonauer Jugend in der Nachbarsgemeinde Mettmenstetten, wobei sie den Schulweg mit dem Fahrrad über einen von der Fahrbahn getrennten Veloweg bewältigen. Im zweiten Sekundarschuljahr hat die Berufswahl eine hohe Priorität, damit sich die Schüler Anfang des dritten Sekundarschuljahres für eine Berufslehre bewerben können.

Nach der obligatorischen Schulzeit beginnen die Jugendlichen eine Berufslehre, wählen den Weg über eine Fachmittelschule,  wechseln ins Kurzzeitgymnasium (bereits nach dem zweiten Sekundarschuljahr möglich) oder wählen ein Brückenangebot.

Gymnasium / Mittelschule

Das Gymnasium / Mittelschule bereitet die Schüler insbesondere für den späteren Eintritt in eine Hochschule vor. Direkt nach der Primarschule ist der Eintritt in ein 6-jähriges Langzeitgymnasium oder nach dem zweiten oder dritten Sekundarschuljahr der Eintritt in ein 4-jähriges Kurzzeitgymnasium möglich. Wer eine Mittelschule besuchen will, muss die Zentrale Aufnahmeprüfung (ZAP) bestehen.

In der Regel besuchen die Schüler aus Knonau die Kantonsschule Limmattal in Urdorf, welche direkt mit der S-Bahn erreichbar ist.

Nach dem Gymnasium wird nach erfolgreichem Abschluss des Gymnasiums ein Studium an einer Hochschule oder einer Fachhochschule gewählt.

Berufslehre

Nach der obligatorischen Schulzeit an der Sekundarschule beginnen die meisten Jugendlichen eine Berufslehre. Alternativ können Sie den Weg über eine Fachmittelschule, ein Kurzzeitgymnasium oder ein Brückenangebot wählen.

Mit einer abgeschlossenen Berufslehre kann eine Arbeitsstelle angetreten werden.

Um sich beruflich weiter zu entwickeln kann während oder nach der Berufslehre eine Berufsmaturität absolviert werden. Mit dem Berufsmaturitätszeugnis ist der prüfungsfreie Zugang an einen dem Beruf verwandten Studiengang an einer Fachhochschule (Höhere Berufsbildung) möglich.

Brückenangebote

Für Jugendliche, die nach der Sekundarschule keine Lehrstelle gefunden haben oder für die eine Berufswahl noch zu früh ist, besteht auch die Möglichkeit von Brückenangeboten und Zwischenlösungen, die die Zeit zwischen der obligatorischen Schule und der Erstausbildung überbrücken.

Fachmittelschule

Die Fachmittelschule (FMS) schliesst an die 3. Klasse der Sekundarschule an und führt in drei Jahren zum eidgenössisch anerkannten Fachmittelschulausweis. In einem vierten Jahr kann zusätzlich die Fachmaturität erworben werden.

Höhere Berufsbildung

Die höhere Berufsbildung vermittelt Qualifikationen für anspruchs- und verantwortungsvolle Berufstätigkeiten. Mit Weiterbildungen können vorhandene Kompetenzen vertieft und neue erworben werden.

Hochschulen

Die Zürcher Hochschulen erzielen international beachtete Leistungen und tragen zum guten Renommee des Wissenschafts- und Hochschulplatzes Zürich bei. Sie arbeiten eng miteinander zusammen und pflegen zahlreiche Kooperationen mit nationalen und internationalen Hochschulen.